Ein falscher Tritt beim Springen oder tiefes Geläuf beim Ausritt – eine Sehnenverletzung (z. B. am Fesselträger oder an der Beugesehne) zählt zu den gefürchtetsten Diagnosen im Reitsport. Umfangreiche veterinärmedizinische Fachartikel hierzu liefert auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN).
Moderne Diagnostik: Vom Ultraschall bis zum MRT
Das genaue Ausmaß des Sehnenschadens lässt sich von außen kaum beurteilen. Um den Defekt exakt darzustellen und die richtige Therapie (wie Stammzellenbehandlung oder PRP) einzuleiten, benötigen Tierärzte hochwertige Bildgebung. Neben dem Ultraschall kommt in Tierkliniken immer häufiger das teure MRT zum Einsatz.
Die finanzielle Seite der Rehabilitation
Monatelange Boxenruhe, ständige Kontroll-Ultraschalle, Spezialbeschläge und innovative Therapien kosten ein Vermögen. Nach der aktuellen Gebührenordnung schlagen solche langwierigen Behandlungen massiv ins Gewicht. Und vergessen Sie nicht: Wenn Ihr Pferd durch Schmerzen oder den Bewegungsmangel schreckhaft wird und einen Schaden verursacht, haften Sie nach § 833 BGB (Gefährdungshaftung) in unbegrenzter Höhe.
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